Das Besondere an der Challenge

Ein Turnierangebot für breitensportlich
und leistungssportlich orientierte Kinder

Bei der Challenge handelt es sich um ein im Jahre 1997 ins Leben gerufenes Turnierangebot, dessen besonderer Spielmodus (Spielen auf Zeit mit numerischer Zählweise)  auch bei den  TNB – Meisterschaften der Jüngsten (U10), dem Mannschaftsmehrkampf der 13 TNB – Regionen, Anwendung findet.

Somit eignet sich die Challenge nicht nur für breitensportlich, sondern auch für leistungssportlich orientierte Kinder. Hier können sich Regionskaderkinder bestens auf die TNB – Meisterschaften der Jüngsten (im Winter in Isernhagen, im Sommer in Hannover) vorbereiten. Für alle Tenniskinder ist sie die ideale Ergänzung zum wöchentlichen Tennistraining.


Alle Besonderheiten der Challenge im Überblick

  • Entsprechend dem weltweit eingeführten Programm Play & Stay und der Initiative Tennis 10`s lernen die Kinder in vier unterschiedlichen Stufen (Red Orange Green Yellow) Tennis als Wettkampfspiel kennen. Die Spielfeldgrößen (Kleinfeld, Midcourt, Großfeld) und das Ballmaterial sind genau abgestimmt auf Alter und Entwicklung der Kinder.
  • Gespielt wird in nach Können und Spielerfahrung homogen zusammengesetzten Spielgruppen. Folgerichtig spielen Jungen und Mädchen nicht getrennt voneinander, sondern miteinander. Allen Kindern sind mehrere (bis zu sechs) Gruppenspiele garantiert. Es gibt kein Ausscheiden! Dies nimmt ihnen mögliche Versagungsängste  und erhöht ihre Motivation, Tennis wettkampfmäßig zu betreiben.
  • An jedem Spieltag wird nach den Einzeln noch eine halbe Stunde Doppel gespielt. Die Kinder lernen hierbei nicht nur Vieles, was sie auch im Einzel anwenden können, sondern erleben vor allem, wieviel Spaß ein Tennisdoppel machen kann. An jedem Challenge-Spieltag bilden die Doppelspiele  den abschließenden Höhepunkt für die Kinder.
  • Ein überschaubarer Zeitraum (3 ¼ Std. incl. 15-minütiger Einspielzeit), in dem alle Spiele pünktlich nach einem ausgehändigten Spielplan abgewickelt werden, lässt  Kinder und Eltern jeden Turniertag als kurzweilig und sehr effektiv empfinden. Lange Wartezeiten wie bei anderen Turnieren gibt es nicht!
  • Die Zählweise (nicht 15:0, sondern 1:0, 2:0, 2:1 usw.) berücksichtigt jeden einzelnen gewonnenen Punkt im Spielendergebnis. Es gibt nicht nur Siege oder Niederlagen, sondern auch Unentschieden. Zu null (!) hat noch kein Kind ein Spiel verloren.
  • Die Kinder sollen sich daran gewöhnen, selbst zu zählen. Wenn sie – vor allem die Kleinfeldkinder – Schwierigkeiten dabei haben, wird ihnen geholfen, in der Regel von Eltern.
  • Alle Kinder erhalten beim Masters eine Medaille, eine Urkunde und ein Masters-Shirt.


Zur Effektivität des Spielens auf Zeit

Die Erfahrungen aus der 1. Auflage der Challenge in der Wintersaison 1997/98 haben gezeigt, dass die Spieldauer (in der Regel 15 min) von der körperlichen Belastung und der Anzahl der geschlagenen Bälle her völlig ausreicht. Alle Teilnehmer/innen sind nach einer ca. 15-minütigen Einspielzeit in der Gruppe gut aufgewärmt und eingeschlagen. Wer nicht gleich das erste Gruppenspiel bestreitet, sollte sich zum Warmhalten entsprechende Kleidung überziehen und seine erreichte „Betriebstemperatur“ durch lockere Bewegungen in etwa so halten, dass er dann sein erstes Spiel ohne erneutes längeres Einschlagen nach zwei bis drei Ballwechseln beginnen kann.

Aufgrund der Zählweise und der festgelegten Spieldauer müssen sich die Kinder auf jeden einzelnen Punkt besonders konzentrieren. Diese Konzentrationsleistung und das fortlaufende Spielen ohne Seitenwechsel und Sitzpausen haben eine relativ hohe Belastungsintensität zur Folge. Zum Vergleich: In der zur Verfügung stehenden Spieldauer (15 min) spielen die Kinder oft mehr Punkte aus als in einem traditionellen Satz (bis 6 Gewinnspiele), für den in der Regel ungleich mehr Zeit benötigt wird. Alle Teilnehmer/innen haben in jeder Zeiteinheit sehr große Spielanteile. Das Ganze ist äußerst effektiv!


Empfehlung zur Bezuschussung der Nenngeldkosten 

Vielerorts investieren Tennisvereine viel Geld in ihr Jugendtraining. Jeglicher Trainingsaufwand bleibt aber uneffektiv, wenn das Gelernte nicht in Spiel- und Wettkampfsituationen angewendet werden kann. Genau dies ermöglicht die Challenge, und zwar die ganze Wintersaison über. Sie lässt die Kinder in einem Maße Spielerfahrung gewinnen, wie es durch Tennistraining alleine nicht möglich ist. Tennisspielen lernt man nur durch Tennis spielen!

Deswegen wäre es sinnvoll, dass Vereine gerade auch die Teilnahme an der Challenge fördern. Sie sollten die Nenngeldkosten zumindest anteilsmäßig übernehmen. Erfreulicherweise ist dies in einigen Vereinen auch der Fall.

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